Was GA4 gut kann, und wo es am Formular aufhört
Wofür GA4 gebaut ist
Google Analytics 4 ist die aktuelle Version der Webanalyse-Plattform von Google, eingeführt im Oktober 2020. Es hat Universal Analytics abgelöst, seit 2012 der Standard. Während Universal Analytics auf Sessions aufgebaut war, basiert GA4 auf Events. Das ergibt ein detaillierteres Bild davon, wie Besucher mit Ihren Websites und Apps interagieren.
GA4 wurde für Analytics in einer datenschutzbewussten Welt entwickelt, mit besserem geräteübergreifendem Tracking, automatischen Insights und Machine Learning. Es arbeitet außerdem eng mit den Werbeplattformen von Google zusammen, sodass Marketer ihre Kampagnenentscheidungen auf dieselben Daten stützen können.
Es ist aus gutem Grund die führende Analytics-Plattform. Digital Marketer nutzen sein Tracking und Reporting, um Kampagnen und den Return on Investment zu optimieren. Datenanalysten schätzen das flexible Datenmodell mit eigenen Events und Parametern für tiefere Analysen. Seine Stärke liegt im Tracking von Interaktionen über Websites und Apps hinweg: Engagement, Umsatz und Kundenbindung.
Flexibel, und genau das ist die Falle
Genau diese Flexibilität wird zur Falle, sobald Sie Ihre Formulare optimieren wollen. Zwei Annahmen verursachen die meisten Probleme.
„GA4 ist kostenlos, also günstiger als ein Tool für Formularanalyse.“ GA4 bietet keine Formularanalyse ab Werk. Ein Experte muss im Google Tag Manager für jedes Formular und jedes Feld eigene Tags, Trigger und Variablen bauen, dazu AJAX-Listener, wenn die Seite nach dem Absenden nicht neu lädt. Mit mehreren Formularen auf Ihrer Website ist das keine Aufgabe für einen Nachmittag. Die erste Einrichtung dauert Tage.
„GA4 richtet man einmal ein und vergisst es.“ Formularanalyse in GA4 ist eine Eigenentwicklung, sie braucht also regelmäßige Kontrollen, damit die Daten stimmen. Jede Änderung an einem Formular bedeutet, alle eigenen Events dahinter zu prüfen, um sicherzugehen, dass sie noch das Richtige messen. Diese Arbeit erfordert Fachleute, und ihre Zeit hat einen Preis. Auch mit GA4 kostet es jeden Monat Geld, die Formularanalyse am Laufen zu halten.
Zusammengefasst: Formularanalyse in GA4 ist aufwendig einzurichten, riskiert inkonsistente Daten, braucht laufende Pflege und bringt Kosten mit sich, die niemand eingeplant hat.
Die Zahlen, und der Grund dahinter
Für CRO-Spezialisten erklärt die Kombination aus quantitativen und qualitativen Erkenntnissen weit mehr über die Reibung in einem Formular als Zahlen allein. GA4 erfasst Kennzahlen wie Conversion-Raten und Abbruchpunkte gut, kann aber nicht zeigen, warum Interessenten sich so verhalten, wie sie es tun.
Mit einem Session-Replay-Tool wie Hotjar sehen Sie sich echte Sessions an und erkennen Frust und Verwirrung selbst. Diese Kombination macht die Analyse tiefer und die Optimierung präziser. Aber Hotjar arbeitet mit Stichproben: Es zeichnet einen zufälligen Teil der Sessions auf. Eine GA4-Metrik führt Sie also selten direkt zu den Replays dahinter. In Exatom ist diese Verknüpfung Standard: Jede Metrik öffnet die Sessions, aus denen sie besteht.
Einrichtung in Minuten statt Tagen
Während GA4 Expertenarbeit braucht, bevor es überhaupt etwas über ein Formular zeigt, braucht Exatom ein Event-Tag auf jeder Seite, das Sie über den Google Tag Manager einbinden können.
- Das Tag findet jedes Formular automatisch, mit allen Feldern, ihren Namen und ihren Attributen.
- Sie wählen nur aus, welche Formulare Sie in Ihren Berichten sehen möchten.
- Mehrere Formulare auf derselben Seite werden getrennt erfasst, und dasselbe Formular auf mehreren Seiten wird zu einem Bericht zusammengeführt.
Ein Marketer kann in wenigen Minuten mit Exatom starten, ohne tiefe Kenntnisse des Google Tag Managers.
It’s very easy to start with Exatom. We just used Google Tag Manager to put the tags on the website and our forms were found automatically. Insights are very detailed: we don’t get this from tools like Google Analytics or Hotjar.
Mike S.
Founder, review on G2
Der Kern: Formular- und Feldmetriken
Bei Formular- und Feldmetriken geht Exatom in die Tiefe, die CRO-Spezialisten und Product Owner brauchen. Neben dem, was GA4 erfasst, etwa Formular-Sessions, Startrate und Absendungen, sowie eigenen Metriken wie Fehlerrate und Interaktionen, ergänzt Exatom:
- die Rate fehlgeschlagener Absendungen
- die Nutzung von Autofill, also die Felder, die der Browser selbst ausfüllt
- Abbrüche vor dem Start, Abbrüche nach dem Start und die gesamte Abbruchrate
Am deutlichsten wird der Unterschied auf Feldebene. GA4 kann pro Feld weder die Interaktionszeit neben der Zögerzeit zeigen noch die Reihenfolge, in der Interessenten die Felder ausfüllen, noch Leerraten oder Autofill-Raten. Ab Werk zählt GA4 außerdem jede Absendung als Conversion. Exatom zählt einen Klick auf den Absende-Button als Absendung und nur eine erfolgreiche Absendung als Conversion.
GA4 bleibt das richtige Tool für Ihren Traffic und Ihre Akquise. Für das, was in Ihren Formularen und Checkouts passiert, liefert Exatom einen weit vollständigeren Satz an Metriken, und die Vergleichstabelle oben zeigt das Zeile für Zeile.

